E-Commerce goes Facebook

airportibo am 17.10.2007 in Web 2.1

In letzter Zeit bekomme ich auf Facebook immer öfters Einladungen zu komischen Applikationen, denen ich den Zugriff auf mein Profil geben soll. Das ist ein sicheres Zeichen, dass nicht nur Microsoft ein Auge auf Facebook geworfen hat, sondern auch jede kleine und größere Internetfirma, die etwas auf sich hält an Facbook-Plugins arbeitet.

Get Elastic hat sich nun 29 dieser Facebook-Anwendungen angesehen und spricht mir in ihrem Urteil förmlich aus dem Herzen.

Bis jetzt hat es noch keine E-Commerce-Site geschaft, die Killer-Application für Facebook zu schreiben, denn gerade im Social-Networking-Umfeld ist es schwierig, eine Größere Anzahl an Nutzern für sein Plugin zu begeistern. Diese benötigt man jedoch (und zwar schnell), um von Netzwerk- und viralen Verbreitungseffekten profitieren zu können. Für alle Facebook-Application-Entwickler hat Get Elastic aber auch ein paar Tipps auf Lager:

  1. Alle Regeln des Viralmarketings treffen zu. Die Anwendung MUSS in ihrer Art einzigartig, unterhaltsam und vor allem nützlich für eine große Masse an Facebook Mitgliedern sein.
  2. Denke an das “Ego-Kapital”. Gib den Leuten etwas, dass es ihnen ermöglicht, sich in ihrem Netzwerk auszudrücken und persönlich darzustellen - ihren eigenen Stil, lustige Zitate und Sprüche, der Lieblings-Fußballverein (FC Bayern…)
  3. Gib den Nutzern einen Anreiz und eine Motivation, die Anwendung möglichst oft zu nutzen

eBay hat Ende August übrigens seine einge Facebook App veröffentlicht.

Mehr zum Thema:

One Response to “E-Commerce goes Facebook”
  1. kaybeebabie Says:

    Etwas mehr dazu auch hier: http://ecommerce.typepad.com/exciting_ecommerce/2007/10/exciting-facebo.html

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